Heiligenseer Kanu - Club e.V.

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Anpaddeln 2013


Anpaddeln oder die Fahrt in den Frühling 2013


Man hat mir heute gesagt, dass es in der Geschichte des HKC noch nie ein Anpaddeln gab, wo sich die Boote zum Treffpunkt durchs Eis kämpfen müssten. Das klingt jetzt zwar so, als hätten wir uns die über 10km durchs Eis geschunden, aber vom HKC-Gelände bis zu den versenkten Kähnen am Oder-Havel-Kanal haben wir tatsächlich das Eis aufgebrochen. Dabei war gestern der Weg noch frei gewesen. Elke und Peter suchten heuteim Vorfeld vergeblich einige Möglichkeiten, um an offenes Wasser zu gelangen. Sie mussten dann doch auf den „Eisbrecher“ warten. Dieser war das HKC-Drachenboot mit 18 Rudersklaven und „Jumbo“ am Steuer. Da der kurze Weg zum offenen Wasser am Ostufer durch eine stärkere Eisscholle versperrt war, versuchten wir den direkten Weg durch die Seemitte. Aber auch hier war das Eis bis zu 2cm dick.

So interessant es auch war, mal mit Muskelkraft einen Eisbrecher anzutreiben, so erleichtert fuhren wir dann auf offenem Wasser.

Nun schreiben wir schon den 7. April und doch viel letzte Nacht die Temperatur 6 Grad unter den Gefrierpunkt. Da aber der Himmel strahlendblau und wolkenlos war, konnte die Sonne ihre Kraft wunderbar entfalten. Die meisten Sportsfreunde hatten sich im Vorfeld warm und wasserfest eingemummelt und begannen nun bei der Sklavenarbeit zu schwitzen. Um sich abzukühlen, wurden heiße- und alkoholische Getränke gereicht, was die Lage scheinbar erträglicher machte. Auf jeden Fall ging es flott voran und Elke mit Peter waren schon lange nicht mehr gesehen. Bald hatten wir den „Großen Wall“ erreicht und zufrieden die „Ansprache an die Paddler“ verpasst. Da wir auf die Runde um Eiswerder verzichten konnten, wählten wir den direkten Weg zum KC Zugvogel. Auch hier war der Winter noch nicht vertrieben, so dass wir eisiges Gewässer befuhren. Nur war im Kanal schon eine Fahrrinne aufgebrochen, was das Vorwärtskommen erleichterte.

Im KC Zugvogel war für alle Paddler gastfreundlich gesorgt. Mir hat es sehr gefallen, wieder mal ein anderes Vereinshaus besichtigen zu dürfen. Die alten Hasen waren natürlich schon oft hier gewesen und genossen eher ein Schwätzchen mit guten Bekannten.

Obwohl während der Rücktour der Himmel nun auch von ein paar Wolken frequentiert wurde und eine schwache Briese wehte, hatte sich die Luft schon fast zu frühlingshaften Temperaturen erwärmt. Als wir uns dem HKC näherten, war das Wasser bis zum Vereinsgelände dann auch völlig eisfrei.

Wo wir unser sonniges und großzügiges Vereinsgelände betrachteten, freuten wir uns, dass unser Verein mit einem solch tollem Grundstück bedacht ist und dieses uns nun sogar selbst gehört.

Abschließend genossen Viele noch den Frühlingstag mit einem Sonnenbad auf den Bänken am Bootshaus.

 

Matthias

(2. Wanderwart)


 

 


 

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